Alemania: Faustball: Es war der perfekte Abschied vor heimischem Publikum: „Derbysieger, Derbysieger“ schallte es durch die Brettorfer Sporthalle – und einer stand ganz allein im Mittelpunkt. Christian Kläner, Doppelweltmeister, Europameister, Deutscher Meister, hat in seiner Karriere sicher schon einiges erlebt – doch das Derby in der 1. Faustball Bundesliga Nord der Männer am Freitagabend war noch einmal ein ganz besonderes. Nicht nur, dass es sein letztes Heimspiel im Trikot der Brettorfer war, auch ein solches Derby hatte der Spielertrainer der Brettorfer noch nicht erlebt. Absolut ungefährdet marschierte der Gastgeber zu einem 5:0-Erfolg (11:6, 11:7, 11:8, 12:10, 11:6), dem ersten in der Bundesliga überhaupt.

Brettorf (DFBL/ssp).
Dabei stand der Einsatz des Führungsspielers beim TVB wegen Knieproblemen fast bis zum Anpfiff auf der Kippe. Erst fünf Minuten vor dem Start entschied sich der 33-Jährige für seine eigene Nominierung in der Starting Five. Eine Entscheidung, die sich bezahlt machte, denn der Routinier agierte als Denker und Lenker im Brettorfer Spiel. „Ich hatte mir gewünscht, dass ich nicht allzu starke Schmerzen habe. Im Laufe des Spiels habe ich festgestellt, heute geht alles. Durch das ganze Adrenalin hatte ich überhaupt keine mehr“, berichtete er nachher.
Dazu zeigte die Leistungskurve von Schlagmann Tobias Kläner nach überstandener Fingerverletzung weiter nach oben. Die Hausherren nahmen das Spiel direkt
an sich. „Wir sind damit ins Spiel gegangen, dass wir richtig Gas geben wollten“, berichtete Tobi Kläner nach der Begegnung. Während Ahlhorn die gut formierte TVB-Defensive nur selten bezwingen konnte, punktete der Brettorfer Hauptangreifer Kläner konsequent. Dazu war ASV-Schläger Christoph Johannes seine verletzungsbedingte Trainingspause anzumerken. Viele Eigenfehler ließen Ahlhorn kaum eine Möglichkeit, Anschluss zu halten. Dazu passte das Zuspiel im Spielaufbau der Gäste zu selten, um den nötigen Druck im Rückschlag zu erzeugen.
Nach 0:3-Rückstand reagierte Ahlhorn und rotierte auf den Positionen. Nils-Christoffer Carl kam ins Spiel, Christoph Johannes wechselte nach vorne links und Tim Albrecht auf seinen angestammten Platz in der Mitte. Doch der Schachzug ging nicht auf. Zwar gestaltete Ahlhorn Abschnitt vier offener, konnte den Brettorfer Express aber nicht aufhalten. „Ich habe schon einige Derbys gesehen, aber dass ein Spiel davon 5:0 ausgeht, daran kann ich mich nicht wirklich
erinnern“, zeigte sich auch Bundestrainer Olaf Neuenfeld vom TVB-Sieg beeindruckt. Auch die Brettorfer Fans in der restlos ausverkauften Sporthalle konnten den Derby-Triumph kaum glauben und feierten den Sieg nach dem Machball ausgelassen mit der Mannschaft – und einen Spieler dabei ganz besonders …


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