ALEMANIA: FAUSTBALL: Schweinfurt und Wünschmichelbach im Gleichschritt

Schweinfurt und Wünschmichelbach im Gleichschritt

Ludwigshafen ( DFBL/agr)  Offenburg hat gegen starke Vaihinger das Nachsehen. Dadurch sind die Chancen auf eine DM Teilnahme beim FBC fast gegen „Null“ gesunken
TV 1865 Waibstadt (N)  –  TV Schweinfurt-Oberndorf 0 : 5 (TVO legt im Fernduell vor)   ( 8 : 11   9 : 11   5 : 11   7 : 11   4 : 11   )
Die Erstliga-Herren aus Waibstadt kassierten am Sonntagfrüh gegen Schweinfurt-Oberndorf die nächste Niederlage. Im Biesigstadion zeigten sich die Unterfranken um Weltmeister Fabian Sagstetter ballsicherer und im Angriff deutlich effektiver. Nach zwei knappen Auftaktsätzen (8:11, 9:11) hatten die Gelb-Schwarzen in den folgenden Durchgängen keine Chance mehr. Über die gesamte Spielzeit kamen mit Max Brandt (22) und Marek Wennesz (20) zwei etatmäßige Akteure aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Trainer Joachim Sagstetter: „Wir haben heute von Anfang an konzentriert gespielt und konsequent unsere Chancen genutzt. Mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage von Offenburg in Vaihingen sind wir der DM-Qualifikation ein ganzes Stück näher gekommen. Trotzdem ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Mit Rosenheim und Vaihingen haben wir noch ein schweres Auswärtsprogramm
TV Wünschmichelbach  –  TV Waldrennach (N) 5 : 3 Waldrennach gleicht 3mal aus  ( 8 : 11   11 : 3   11 : 8   8 : 11   11 : 7   11 : 13   11 : 6   11 : 6   )
Hochsommerliche Temperaturen machte es den Aktiven nicht leicht am Bärsbacher Weg. Waldrennach startete mit einem gut aufgelegten Simon Keck in Angabe und Rückschlag und der stürzte Wünschmichelbach von einer Verlegenheit in die andere. Die Gastgeber hatten sich noch nicht gesammelt, da waren sie schon mit 3:8 im Rückstand. Mehr als Ergebniskorrektur konnte dann aber nicht mehr betrieben werden. Im zweiten Satz dann die Reaktion des Heimteams – so gut wie jeder Ball wurde aufgenommen und nach guten Zuspielen in der gegnerischen Hälfte verwandelt. Im dritten Satz dann eine enge Geschichte, die aber das Heimteam mit leichten Vorteilen sah, beim Stand von 7:7 konnte sich dieses auf 10:7 absetzen. Traditionell gesehen kommt Wünschmichelbach etwas verschlafen aus einer Satzpause und so war es auch dieses Mal, die Abwehr hinter dem defensiven Angreifer fand keinen Zugriff mehr, was den Trainerstab zu einer Auswechslung verleitete – aber die Waldrennacher hatten Oberwasser und nahmen die Geschencke des Heimteams gerne an – im 5ten Satz dann wieder Wünschmichelbach am Drücker zur 3:2 Satzführung. Wünschmichelbach nun etwas zielstrebiger und Waldrennach antwortete mit der Hereinnahme von Martin Kraut, damit sich Simon Keck etwas abkühlen konnte. Wübach kann sich im 6ten Satz bis zum 10:7 absetzen, aber den Satz nicht deckeln und so kommt es wie es immer in solchen Situationen kommt – der Gast kann sich den Satz zum 11:13 sichern. Die zweite Pause scheint dem Heimteam gut getan zu haben: Die Trainer stellen wieder auf Anfangsformation – das fruchtet, und angehführt von ihrem Hauptangreifer der nun sich und die Mitspieler antreibt setzt sich das Heimteam Punkt um Punkt ab. Der siebte Satz dann mit 11:6 an den Gastgeber. Der auch im 8ten Satz sofort das Kommando übernimmt. Waldrennach kann nur noch reagieren und nicht mehr zulegen – wobei es der Abwehrkette aus Waldrennach immer mal wieder gelingt unmögliche Bälle zu verteidigen. Herausragend zu dieser Zeit Oliver Kraut und Niklas Ehrhardt. Das Heimteam kann sich auf seinen Angreifer verlassen und den Zweitangreifer der von Hinten links kommend, Punkt um Punkt setzt wenn sein Vordermann ausgespielt wurde.
„Wir haben in dieser Saison einige gute Spiele gezeigt, aber haben es nicht geschafft uns dafür mit Punkten zu belohnen“, lautete das Fazit von Kapitän Martin Neuweiler vor den noch ausstehenden Partien gegen Offenburg und Waibstadt. „Auch heute waren wir teilweise mit dem Gegner auf Augenhöhe – aber in den entscheidenden Momenten konnte unser Gegenüber noch einmal zulegen
Trainer Bernd Ruschka „es war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner der in der Tiefe breiter als Wünschmichelbach aufgestellt ist. Verdient hätten es die Jungs aus dem Höhenortsteil von Neuenbürg, eine weitere Saison in der ersten Liga zu spielen – “ Wir haben nun 2 badische Derbys vor der Brust – und können uns am kommenden Wochenende einen Traum erfüllen.

TV Vaihingen/Enz  –  FBC Offenburg   5 : 1 (die Punkte bleiben im Enz-Kreis)   ( 11 : 5   7 : 11   11 : 5   11 : 5   12 : 10   11 : 6   )
In den vergangenen Wochen hat der TV Vaihingen mit starken Leistungen dafür gesorgt, dass er auch in der nächsten Saison in der 1. Faustball-Bundesliga Süd vertreten ist. Nach dem Pflichtprogramm kommt jetzt die Kür. Erster Teil war gestern ein 5:1-Heimsieg gegen den FBC Offenburg. Und Offenburg ist keine Mannschaft, gegen die der TVV in dieser Saison mal so im Vorbeigehen gewinnt. Obendrein spielten die Vaihinger gestern ohne Marc Krüger und Tobias Rommel, zeitweise auch ohne Marco Lochmahr. Vaihingen ist der Spielverderber für den FBC Offenburg. Mit einer super Vorstellung schicken die Mannen vom Kaltenstein den FBC nach Hause. Auch hier sengende Temperaturen auf dem Center-Court. Von diesen lässt sich aber nur das Heimteam anstecken und ist sofort ON-fire.
„Angefangen haben wir mit Kolja Meyer vorne links und Marco vorne rechts“, berichtet Jakob Kilpper von der gestrigen Partie. „Dann ist aber Tobias Knodel für Marco reingekommen, vor allem um die Angaben zu übernehmen.“ Der Wechsel entpuppte sich als Volltreffer. „Er spielt sonst in der zweiten Mannschaft, aber heute hat er in der Ersten ein sehr gutes Spiel gezeigt“, freut sich Kilpper. „Er hat viel Druck aus der Angabe entwickelt und im Rückschlag war fast jeder Ball ein Punkt.“ Vor der ersten Pause gewann der TV Vaihingen zwei Sätze mit jeweils 11:5 und gab dazwischen einen mit 7:11 ab.
„Nach der Pause haben wir auf der etwas schlechteren Seite gleich wieder einen Satz gewonnen“, berichtet Kilpper. Erneut lautete das Ergebnis 11:5 für Vaihingen. Auf einer Seite des Rasenplatzes am Alten Postweg sprangen die Bälle etwas seltsamer weg als auf der anderen. Doch die Vaihinger hatten die Platzverhältnisse ebenso im Griff wie ihren Gegner. Zwar folgte mit dem fünften Durchgang ein etwas engerer, den sie nur mit 12:10 gewannen, doch mit 11:6 zum Abschluss setzten sie nochmal ein Ausrufezeichen. „Die Offenburger Angreifer hatten etwas Probleme mit ihren Zuspielern“, analysiert Kilpper. „Und sie sind einfach nicht ganz so ins Spiel gekommen. Dafür hatten wir auf unserer Seite gute Vorderleute, und vor allem Tobias Knodel hat eine gute Direktabwehr gezeigt.“ Wenn es so eng wurde wie beim 12:10 im vorletzten Satz, lag das an „ein paar dummen Fehlern in unserem Spiel“, wie Kilpper zugibt. „Wir sind vorne ein paarmal ohne Punkt geblieben. Aber wir hatten immer noch die bessere Ausbeute als die Offenburger.“
Mit dem klaren Sieg war nicht zu rechnen gewesen, zumal das Hinspiel mit 5:2 an Offenburg gegangen war und der FBC mit einem Sieg bis auf zwei Punkte zum TV Schweinfurt-Oberndorf aufgeschlossen hätte, der als Dritter zur DM fahren darf. Vor einer Woche hatte Offenburg die Schweinfurter mit 5:4 geschlagen. Für den TVV gibt es jetzt neue Ziele. Ein ausgeglichenes Punkteverhältnis soll her. Also noch ein Sieg aus einem der letzten beiden Spiele gegen Schweinfurt oder Rosenheim.
„Heute lief einfach nichts bei uns zusammen. Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, sagte Abwehrspieler Marius Riffel vom FBC.
Am nächsten Wochenende sind der TV Wünschmichelbach und der TV Oberndorf gefordert – Oberndorf muss Sonntags zum MTV Rosenheim, der hat sich Gerade mal als zweiter des Europa Cups positioniert – sicher keine leichte Aufgabe für den TVO. Wünschmichelbach muss am Samstag nach Offenburg und keine 24h später gastiert der TV Waibstadt am Bärsbacher Weg. Das wird ein schweres Wochenende für die Odenwaldtruppe bei der weiterhin Florian Zwintscher verletzungsbedingt ausfällt. Waldrennach erwartet zudem den FBC Sonntags und der TV Waibstadt darf sich über hohen Besuch des frisch gebackenen Champions-Cup-Gewinner dem TSV Pfungsstadt freuen.

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