ALEMANIA: FAUSTBALL: Silber und Bronze bei World Tour Finale

Vaihingen/Enz (DFBL/ssp). Silber und Bronze haben die deutschen Frauen-Teams beim IFA World Tour Finale in Vaihingen/Enz geworden. Der TSV Dennach musste sich erst im Endspiel gegen Duque de Caxias geschlagen geben, der TSV Calw sicherte sich mit einem Erfolg gegen Sogipa Porto Alegre die Bronzemedaille. Bei den Männern verpasste der TSV Pfungstadt mit zwei Niederlagen am Finaltag den Sprung auf das Podest.
Im direkten Halbfinalduell der beiden Süd-Vereine Dennach und Calw entwickelte sich auf dem Centre Court von Beginn an ein spannendes Spiel. Nach Satzführung Dennach gelang den Calwerinnen der zwischenzeitliche Ausgleich. Nach einem umkämpften dritten Satz – den Dennach für sich entschied – war die Gegenwehr aber gebrochen (11:7, 7:11, 11:8, 11:3). Noch packender war dann das Aufeinandertreffen zwischen Calw und Sogipa im Kampf um die Bronzemedaille. Gleich zwei Mal geriet die Mannschaft um die starke Zuspielerin Laura Flörchinger in Satzrückstand, kämpfte sich beide Male aber eindrucksvoll zurück. Im fünften Durchgang erwischte Calw dann den besseren Start, erarbeitete sich einen Vorsprung. Die Brasilianerinnen, in der Schlussphase ohne ihren Betreuer Jorge Suffert – der mit der roten Karten aus dem Innenraum geschickt wurde, konnten den Rückastand nicht mehr aufholen. Calw jubelte am Ende über die Bronzemedaille (9:11, 11:4, 12:14, 12:10, 11:2). Einen Podestplatz weiter oben stand am Ende der TSV Calw. Gegen den aktuellen Weltpokalsieger Duque de Caxias aus Brasilien blieb der TSV im Finale, trotz einer kämpferischen Leistung, ohne einen Satzgewinn (7:11, 9:11, 9:11).

Enttäuschend verliefen die Finalspiele für die Männer vom TSV Pfungstadt. Nach der Niederlage gegen Novo Hamburgo am Freitag, setzte es auch im Halbfinale eine Niederlage gegen den STV Wigoltingen. Zwar waren alle Sätze knapp, am Ende waren es aber die Eigenfehler beim TSV, die für die Entscheidung sorgten (9:11, 9:11, 8:11). Im Spiel um Bronze verichtete Pfungstadt dann auf Angreifer Patrick Thomas, dem nach seiner schweren Verletzung, noch die nötige Wettkampfpraxis fehlt. So gab es gegen den SVD Diepoldsau-Schmitter – einem weiteren Team aus der Schweiz – die zweite Pleite an einem Tag (6:11, 8:11, 2:11). Den Titel sicherte sich Novo Hamburgo (Brasilien) in einem hochklassigen Match gegen den STV Wigoltingen (9:11, 12:10, 15:14, 11:8).

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