SUIZA: FAUSTBALL: MUNDIAL ADULTO DAMAS EN LINZ, AUSTRIA: WM-Final: Das grösste Spiel für unsere Frauen seit 16 Jahren



WM-Final: Das grösste Spiel für unsere Frauen seit 16 Jahren

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Heute um 18 Uhr kämpft die Schweizer Frauen Nationalmannschaft an der WM in Linz um die Goldmedaille. Gegner sind die Rekordweltmeisterinnen aus Deutschland, die als klare Favoritinnen ins Spiel starten. 
Es ist das wichtigste Frauen Faustballspiel des Jahres: der WM-Final in Linz. Für die Schweizer Frauen ist es gar das grösste Spiel seit 16 Jahren. Damals – im Jahr 2002 – gewannen die Schweizerinnen sensationell WM-Gold dank einem Finalsieg über Brasilien. Heute um 18 Uhr steht das Schweizer Frauenteam erneut im Final und trifft dort auf die fünffachen Weltmeisterinnen und Titelverteidigerinnen aus Deutschland. Die Deutschen Frauen sind das Mass aller Dinge im Faustballsport und starten daher als Favoritinnen in den Final.
Das kümmert die Schweizerinnen allerdings wenig. Sie haben es mit einer kämpferisch und spielerisch grossartigen Teamleistung endlich wieder einmal in ein grosses Endspiel geschafft. «Wir haben es in den letzten Jahren so oft versucht, uns für den Final eines grossen Turniers zu qualifizieren und endlich haben wir das gemeinsam geschafft. Das ist einfach grossartig», freute sich Captain Natalie Berchtold gestern nach dem 3:2-Sieg im Halbfinal-Krimi gegen Österreich.

Druck gegen EuphorieLange Zeit, sich über diesen Sieg zu freuen, blieb den Schweizerinnen allerdings nicht. Denn es gilt, die Spannung hochzuhalten und den Fokus auf das grosse Endspiel gegen Deutschland zu legen. Die Aufgabe gegen die amtierenden Welt- und Europameisterinnen wird schwierig. Das hat das Team von Anton Lässer und Benjamin Marti-Suter vor zwei Tagen bereits feststellen können. Im Kampf um den direkten Halbfinaleinzug mussten sie sich den Deutschen mit 0:3 geschlagen geben, wobei das klare Satzresultat etwas täuscht, denn die Schweizerinnen konnten zumindest in den ersten beiden Sätzen gut mithalten.
Die Ausgangslage im Final präsentiert sich also spannend. Das sieht auch der Schweizer Mentaltrainer Jogi Borg so. «Deutschland ist der grosse Favorit und wird sicherlich einen gewissen Druck verspüren, den Titel zu verteidigen. Wir auf der anderen Seite sind euphorisiert nach unserem grandiosen Fünfsatzsieg im Halbfinal. Das Team, das mit der jeweiligen Situation besser zurecht kommt, wird diesen Final gewinnen.»
Alles was kommt, ist ZugabeAm Tag nach dem grossen Sieg gegen Österreich ist die Stimmung im Team locker und gelöst. Nach einem späten Frühstück hat die Schweizer Nationalmannschaft kurz vor Mittag eine kurze Trainingseinheit zum »Anschwitzen» absolviert und danach die U10-Kids angefeuert, die auf den Trainingsplätzen in Linz ein Nachwuchsturnier gespielt haben.
Die Vorfreude auf den Final ist dem Team anzumerken und auch die Freude über den gestrigen Sieg ist noch immer präsent. «Bronzemedaillen haben wir nach den letzten Jahren genug im Zimmer. Endlich wirds mal eine andere Farbe - das haben wir uns verdient», meinte Angreiferin Janine Stoob. «Nationalmannschafts-Küken» Friederike Wilke, die zum allerersten Mal mit der Nationalmannschaft an einem grossen Turnier dabei ist, witzelte sogar: «Jetzt werden wir Weltmeisterinnen. Dann kann ich danach meinen Rücktritt aus dem Nationalteam geben.»


Fuente: federación suiza, https://www.swissfaustball.ch/lesen/wm-final-das-groesste-spiel-seit-16-jahren.html

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